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Mass Nehmen
Als Charlotte Leerskov 1995 mit ihrem ersten Dessous-Fachgeschäft "Lace" in Dänemark startete, stellte sie eine ganz zierliche Verkäuferin mit viel Oberweite ein, die einen BH mit viel zu grosser Unterbrustweite trug, und die behauptete, dass es keinen passenden BH in ihre Grösse gäbe. Das stachelte den Ehrgeiz von Charlotte Leerskov, Tochter einer Miederwaren-Fachfrau, so an, dass sie sol lange suchte, bis sie bei Freya einen optischen BH in 65 Doppel F fand." Der passte perfekt.
Das war die Initialzündung", sagt die 41-jährige heute rückblickend. Auf dieses Erlebnis hin beschloss sie, sich dem Thema zu widmen und begann, alle Kundinnen genau zu vermessen.
"Ich fand heraus, dass es um das Segment kleine Unterbrustweite/grosse Cups im Handel tatsächlich schlecht bestellt ist". Also spezialiserte sie sich darauf, übernahm 1999 noch das Wäschegeschäft ihrer Mutter, eröffnete zwei weitere Geschäfte in Dänemark, um schliesslich den Fuss auf deutschen Boden zu setzen und sich in Flensburg mit einer fünften Filiale niederzulassen.
Sobald sie eine Immobilie in zentraler Lage findet, wird die gewizte Dänin dieses jahr in Hamburg eine weitere Lace-Filiale eröffnen. Und wie in Kopenhagen, Aarhus und Flensburg will sie sich auch in diesem Dessous-Fachgeschäft auf ein attraktives Sortiment für schlanke, modebewusste Frauen mit mehr Oberweite spezialisieren. Nach aussen spricht sie von einem Sortiment, das alle grössen umfasst, damit sich jede Frau angesprochen fühlt. "Vor allem all' die vielen Frauen, die ihre wirkliche BH-Grösse gar nicht kennen".
Charlotte Leerskov will, dass der BH, den sie verkauft, perfekt passt, und sie will, ganz profan ausgedrückt, Geld verdienen. Entscheidend dafür, dass sich ein so teures, weil breites Grössensortiment auch lohne, sei eine starte Orderposition. "Man muss ...






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