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Textilwirtschaft, 13. Dez. 2007

Wäscheträume 
aus dem Norden

Local Business: Charlotte Leerskov filialisiert mit Ihren Dessous-Konzept „Lace“ in Dänemark und Deutschland.

Am Anfang der Flensburger Fussgängerzone „Grosse Strasse“ har Charlotte Leerskov im März ihr 100 qm grosses Multilabel-Dessousgeschäft LACE eröffnet. Im Sortiment: Dessous und Bademode von PrimaDonna, Marie Jo, Freya, Lidea, Aubade, Anita, Triumph, Chantelle und Calvin Klein. Dazu kommen bislang wenig bekannte Miedermarken wie Abecita und Cette.

Charlotte Leerskov kennt die Wäschebranche von der Pike auf. Die Diplom-Kauffrau finanzierte sich Ihr Studium Mitte der 80er Jahre im mütterlichen Dessous-Geschäft im dänischen Aarhus. Denn ging sie nach Hamburg und arbeitete im Vertrieb des dänischen Schuhproduzenten Ecco. 1995 erfüllte sich mit Übernahme eines Aarhuser Traditionsgeschäftes der land gehegte Wunsch nach Selbstständigkeit. Leerskovs Idee: Während die Mutter Dessous in gängigen Grössen verkauft, „lege ich meinen Schwerpunkt auf BHs in kleinen Unterbrustweiten und grossen Cups“.

 

Eine Marktlücke, wie sich schnell herausstellen sollte. In wenigen Jahren eröffnete die Dänin drei weitere Geschäfte. Anfang 2007 wagte sie den Sprung über die deutsch-dänische Grenze nach Flensburg. „Die deutschen Kundinnen sind kritischer bei Passform und Qualität als die Däninnen“, sagt Charlotte Leerskov. „Bei der Auswahl der Farben und Muster haben Däninnen und Flensburgerinnen jedoch einen ähnlichen Geschmack“. Das erleichere die Auswahl der Artikel.

80% des Sortimentes sind in allen Stores gleich. Lediglich 20% variieren nach Lage und Kundenstamm. „Für den Store in Kopenhagen kaufen wir zum Beispiel jüngen, trendiger und ausgefallener ein. Im traditionellen Aarhuser Einkaufszentrum Veri gewichten wir hingegen stärker kommerzielle, funktionelle BHs.“


Um ihr Angebot an preiswerten marken auszubauen, kooperiert die Händlerin ab 2008 mit der dänischen Produzentengruppe Missya A/S, Odense: Missya produziert seit 2003 unter eigenen Labels Dessous und Nachtwäsche (BHs beginnen im VK bei 170 DKK, umgerechnet 23 Euro). Diese werden bislang über Mono- und Franchise-Stores der Gruppe und insgesamt 70 Multi-brand-Händler in Dänemark, Schweden, Island und Grönland vertrieben.


LACE verkauft seit 2000 auch über Katalog und Katalog und Internet (
www.lace.de). Während der Katalog ausschliesslich auf BH-/Slip-Sets von C bis J-Cup fokussiert, beginnt das Sortiment des Webshops und der Stores bei Cupgrösse A.


Für 2008 visiert die Unternehmerin einen Umsatz von 3 Mill. Euro an. Und plant die weitere Expansion im norddeutschen Raum: „Der nächste Step wird Hamburg sein“, so Leerskov. „Mittelfristig sollen Bremen und Hannover folgen“.

Alexandra von Richthofen, Redakteurin, Textilwirtschaft.

 

 

 

 

 

 

LACE Flensburg

 

 

 

 

 

 

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TextilWirtschaft vom 13.12.2007
Business Handel

Wäsche-Träume aus dem Norden

Local Business: Charlotte Leerskov filialisiert mit ihren Dessous-Konzept "Lace" in Dänemark und Deutschland

Am Anfang der Flensburger Fußgängerzone "Große Straße" hat Charlotte Leerskov im März ihr 100m² großes Multilabel-Dessousgeschäft Lace eröffnet. Im Sortiment:
Dessous und Bademode von Prima Donna, Marie Jo, Freya, Lidea, Aubade, Anita, Triumph, Chantelle und Calvin Klein. Dazu kommen bislang wenig bekannte Miedermarken wie Abecita und Cette.
Charlotte Leerskov kennt die Wäschebranche von der Pike auf. Die Diplom-Kauffrau finanzierte sich ihr Studium Mitte der 80er Jahre im mütterlichen Dessous-Geschäft im dänischen Aarhus. Dann ging sie nach Hamburg und arbeitete im Vertrieb des dänischen Schuhproduzenten Ecco. 1995 erfüllte sich mit Übernahme eines Aarhuser Traditionsgeschäftes der lang gehegte Wunsch nach Selbstständigkeit. Leerskovs Idee: Während die Mutter Dessous in gängigen Größen verkauft, "lege ich meinen Schwerpunkt auf BHs in kleinen Unterbrustweiten und großen Cups".
Eine Marktlücke, wie sich schnell herausstellen sollte. In wenigen Jahren eröffnete die Dänin drei weitere Geschäfte. Anfang 2007 wagte sie den Sprung über die deutsch-dänische Grenze nach Flensburg.
"Die deutschen Kundinnen sind kritischer bei Passform und Qualität als die Däninnen", sagt Charlotte Leerskov. "Bei der Auswahl der Farben und Muster haben Däninnen und Flensburgerinnen jedoch einen ähnlichen Geschmack." Das erleichtere die Auswahl der Artikel.
80% des Sortimentes sind in allen Stores gleich. Lediglich 20% variieren nach Lage und Kundenstamm. "Für den Store in Kopenhagen kaufen wir zum Beispiel jünger, trendiger und ausgefallener ein. Im traditionellen Aarhuser Einkaufszentrum Veri gewichten wir hingegen stärker kommerzielle, funktionelle BHs."
Um ihr Angebot an preiswerten Marken auszubauen, kooperiert die Händlerin ab 2008 mit der dänischen Produzentengruppe Missya A/S, Odense. Missya produziert seit 2003 unter eigenen Labels Dessous und Nachtwäsche (BHs beginnen im VK bei 170 DKK, umgerechnet 23 Euro). Diese werden bislang über Mono- und Franchise-Stores der Gruppe und insgesamt 70 Multibrand-Händler in Dänemark, Schweden, Island und Grönland vertrieben.
Lace verkauft seit 2000 auch über Katalog und Internet (www.lace.de). Während der Katalog ausschließlich auf BH-/Slip-Sets von C bis J-Cup fokussiert, beginnt das Sortiment des Webshops und der Stores bei Cupgröße A.
Für 2008 visiert die Unternehmerin einen Umsatz von 3 Mill. Euro an. Und plant die weitere Expansion im norddeutschen Raum: "Der nächste Step wird Hamburg sein", so Leerskov. "Mittelfristig sollen Bremen und Hannover folgen."
Alexandra von Richthofen
 
   

 

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